Stahlwelten von Thomas Röthel auf dem Mönchsrother Friedhof
Am 7. Mai fanden neun Tonnen Stahl mit Hilfe eines 24Tonners und mit Unterstützung durch den Bauhof der Gemeinde ihren Platz auf dem Mönchsrother Friedhof.  Drei Skulpturen aus den Stahlwelten des Stahlbildhauers Thomas Röthel bereichern den Sommer über das Gelände des Friedhofs und verwandeln ihn zu einem Ort der Inspiration. Eingeschnittene, verbogene und eingedrehte Stahlbarren und aufgeraute Oberflächen mit Zunderspuren regen an, über das Leben nachzudenken mit seinen Biegungen und Bewegungen.  Die Skulpturen treten in ein Gespräch mit den Betrachtern und laden ein, den Moment zu erfahren, in dem einem alles aufgeht und man sich neu sammelt.  Darauf kommt es dem Künstler an in seiner Auseinandersetzung mit den Kräften  des Stahls. Widerstände werden überwunden, Kräfte neu geordnet und ursprüngliche Formen und Bewegungen neu ausgerichtet. 
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Der aus Ansbach stammende Thomas Röthel lebt und arbeitet in seinem Atelier in Mitteldachstetten bei Ansbach.  Mit seinen Großskulpturen ist er durch zahlreiche Ausstellungen, u.a. auf der Insel Mainau oder auf der Schweizer Skulpturen-Triennale Bad RagARTs mittlerweile international bekannt und gefragt.  Dass in diesem Jahr drei seiner Arbeiten auf dem Mönchsrother Friedhof gezeigt werden, ist eine Auszeichnung für diesen besonderen Ort in Nachbarschaft zur ehemaligen Benediktinerpopstei St. Peter und Paul. Die Skulptur „Lebensbogen“ vor dem Eingang der Kirche wird dank von Spenden dauerhaft dort bleiben.
Näheres zum Künstler unter www.thomasroethel.de
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